[Rezension] Der Fürst des Parnass.

51j2MOVjJFL„Die Liebe ist der einzige Stein, der immer über den selben Menschen stolpert“ (S. 25)

Caballero Antoni de Sempere, als einer der Protagonisten, trifft in dieser Geschichte auf einen unerfüllten, noch sehr jungen Dichter und später guten Freund Miguel de Cervantes. Dieses Buch erzählt die Geschichte ihrer ersten Begegnung und den Beginn und die Entstehung des Abenteuers, im zuvor erschienen Der Schatten des Windes. Sie erzählt auch von einer innigen, tiefen Liebe und der Hommage an die wundervolle Heimatstadt des Autors, Barcelona.

Mit dieser Wortgewalt bannte mich Carlos Ruiz Zafóns Erzählung einmal wieder. Nahtlos fügt sich dieser kurze Teil an das bisher erschienene großartige Werk des spanischen Bestsellerautors an. Obwohl dieses kleine Büchlein so dünn und „nur“ eine Erzählung ist, birgt es dennoch eine unglaubliche Tiefe. Zafón hat zudem eine Binnengeschichte in der Geschichte integriert, sozusagen der eigentliche Text um den es nicht nur in dieser Erzählung geht, sondern auch im Schatten des Windes. Auch imponieren mir seine ausgewählten Vergleiche und Metaphern.

Für alle, die also Fanatiker des Meisters aus Barcelona sind, sollten der Fürst des Parnass definitiv gelesen haben. Ferner möchte sich Carlos Ruiz Zafón mit diesem Buch auch bei seinen Lesern und den Buchhändlern bedanken und verzichtete hierfür auf sein Honorar.

Seiten: 85
Preis: 5,00 (Taschenbuch)
Erscheinungsjahr: 2014
Eine Erzählung

⭐⭐⭐⭐/5 Sterne von mir!

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